perflourence

Neue Werkstoffe.
Mehr Effizienz.
Vom Molekül zur Anwendung.
Höhere Lebensdauer.

New plastics. From molecule to application.
More effciency. More Lifetime

Kernkompetenz

Das Unternehmen, eine Ausgründung aus dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V., hat innovative Hochleistungskunststoffe entwickelt. Gelungen ist dies durch eine dauerhafte chemische Kopplung des Polytetrafluorethylen (PTFE) mit Hochleistungskunststoffen wie Polyetheretherketon (PEEK), Polyphenylensulfid (PPS) und Polysulfon (PSU).

Die perfluorence bietet kundenspezifische und individuell für die Anwendung optimierte reibungsmindernde, verschleißfeste und selbstschmierende Hochleistungskunststoffe auf der Basis von Hochleistungskunststoffen und veredelten Fluorpolymeren an. Die perfluorence betreibt Grundlagenforschung im Bereich der tribologisch modifizierten Kunststoffe.

Mit Hilfe von chemischer Koppelung, reaktiver Extrusion und nanoskaliger Füllstoffe wird eine stabile Transferschicht auf dem Gegenlaufkörper übertragen und die auftretenden tribochemischen Reaktionen so gesteuert das diese sich Reibung- und verschleißmindernd auswirken. Je nach Polymerbasis und Modifikation ist eine Ausnutzung dieser Mechanismen, mit entsprechender Verschleißminderung, auch bei  Wassereinsatz möglich und nachweisbar.

Durch die Beeinflussung des Bindungswinkels innerhalb der Polymerketten und der daraus resultierenden erhöhten Kettenbeweglichkeit  ergibt sich als positiver Nebeneffekt ein duktileres Werkstoffverhalten und besseres Tieftemperaturverhalten.

Kurz gefasst: Die perfluorence modifiziert Polymere auf molekularer Ebene.

Kernkompetenz

Das Unternehmen, eine Ausgründung aus dem Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e.V., hat innovative Hochleistungskunststoffe entwickelt. Gelungen ist dies durch eine dauerhafte chemische Kopplung des Polytetrafluorethylen (PTFE) mit Hochleistungskunststoffen wie Polyetheretherketon (PEEK), Polyphenylensulfid (PPS) und Polysulfon (PSU).

Die perfluorence bietet kundenspezifische und individuell für die Anwendung optimierte reibungsmindernde, verschleißfeste und selbstschmierende Hochleistungskunststoffe auf der Basis von Hochleistungskunststoffen und veredelten Fluorpolymeren an. Die perfluorence betreibt Grundlagenforschung im Bereich der tribologisch modifizierten Kunststoffe.

Mit Hilfe von chemischer Koppelung, reaktiver Extrusion und nanoskaliger Füllstoffe wird eine stabile Transferschicht auf dem Gegenlaufkörper übertragen und die auftretenden tribochemischen Reaktionen so gesteuert das diese sich Reibung- und verschleißmindernd auswirken. Je nach Polymerbasis und Modifikation ist eine Ausnutzung dieser Mechanismen, mit entsprechender Verschleißminderung, auch bei  Wassereinsatz möglich und nachweisbar.

Durch die Beeinflussung des Bindungswinkels innerhalb der Polymerketten und der daraus resultierenden erhöhten Kettenbeweglichkeit  ergibt sich als positiver Nebeneffekt ein duktileres Werkstoffverhalten und besseres Tieftemperaturverhalten.

Kurz gefasst: Die perfluorence modifiziert Polymere auf molekularer Ebene.

A spin-off of

leibniz institut

Winner 2014

2 format2403

Awarded 2011

Winner 2010

Deutschland Land der Ideen

Kooperation

Das Upskaling der Produkte sowie des Know-Hows der perfluorence GmbH erfolgt im Rahmen einer Kooperation mit der Wolf Kunststoff – Gleitlager GmbH.

Werkstoffe der perfluorence GmbH sind in Form von Halbzeugen (Tafeln, Vollstäben, Hohlstäben), Filamenten, gespanten und gespritzten Bauteilen erhältlich.

Zusätzlich unterstützt der Verbund des Leibniz – Instituts für Polymerforschung Dresden e.V. (IPF) mit perfluorence GmbH die Wolf Kunststoff – Gleitlager GmbH bei der Grundlagenforschung im Bereich von PPS, PAEK (PEEK, PEK, PEKK), PAI, PES, PEI, LCP, PK, ETFE und PU.

Das Verfahren

Als Ausgangsstoff dient PTFE welches aufgrund seiner hohen Chemikalienbeständigkeit und Reaktionsträgheit keine chemische und damit dauerhafte Verbindung mit anderen Kunststoffen eingehen kann.

Durch Bestrahlung des PTFE mit energiereicher Strahlung z.B. Elektronen- oder Gammastrahlen werden die C-C-Bindungen der Kohlenstoffhauptkette als auch
den C-F-Bindungen stochastisch gespalten.

Dies erfolgt vorrangig in der amorphen Phase des PTFE.

perf ptfe cof cooh

Dabei entstehen sekundäre Perfluoralkyl- und Fluorradikale und letztendlich Peroxyradikale. Zusätzlich kommt es zur Entstehung von Carbonylfluoridgruppen (-COF ), die unter Feuchtigkeitseinfluss zur Carbonsäure (-COOH) umgesetzt werden.

Die funktionelle Gruppen (-COF ) und (-COOH) werden anschließend mittels chemischer Kompatibilisierung durch reaktive Extrusion an Hochleistungskunststoffe z.B. PEEK an der Partikeloberfläche chemisch gekoppelt (cg).

perf kopplungsstellen ptfe peek
perf kopplung COOH
perf kopplung PEEK
perf PTFE 8000fach

8000 fach

perf PTFE 25000fach

25000 fach

perf PTFE 30000fach

30000 fach

Die Vorteile

Die chemische Koppelung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Weiterverarbeitungs- und Gebrauchseigenschaften

 

homogene Verteilung des PTFE im Basispolymer

WordPress Responsive Table

erhöhte (Kerb-) Schlagzähigkeit

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Erhöhung der Verschleißfestigkeit und Reduktion der Reibung

WordPress Responsive Table
perf verschleißfestigkeit
WordPress Responsive Table
  • Vermeidung von „Einlagerungen“ welche als Fehlstellen oder „innere“ Kerben wirken
  • stabile (Verarbeitungs-) Morphologie
perf kraftmessbuchse

Die Möglichkeiten

Unter Anwendung des patentrechtlich geschützten Verfahrens und Nutzung exklusiver Lizenzen stellt die perfluorence GmbH folgende chemisch gekoppelte PTFE Hochleistungskunststoff-Compounds vom „Molekül zur Anwendung“ her:

  • Tribofe PEEK-PTFE-cg
  • Tribofe PEK-PTFE-cg
  • Tribofe PEKK-PTFE-cg
  • Tribofe PPS-PTFE-cg
  • Tribofe PEI-PTFE-cg
  • Tribofe PSU-PTFE-cg
  • Tribofe LCP-PTFE-cg

Durch die chemische Kompatibilisierung von Hochleistungskunststoffen mit Polytetrafluorethylen (PTFE) entsteht ein Thermoplast-Compound mit einer homogenen und verarbeitungsstabilen Morphologie. Die thermische und chemische Beständigkeit entsprechen den Eigenschaften des Matrixmaterials. Ferner lässt sich das Granulat unter den Verarbeitungsbedingungen des Matrixmaterials durch Extrusion oder Spritzgießen verarbeiten.

 

Weitere Funktionseigenschaften

Entsprechend der Kundenanforderungen können zusätzliche Eigenschaften in das Compound integriert werden.

  • Einstellung der Farbe
  • Erhöhen der thermischen Leitfähigkeit
  • Steigerung der elektrischen Leitfähigkeit bis zum elektrischen Leiter (Oberflächenwiderstand ≤ 10^2 Ω)
  • Herstellen der Detektierbarkeit durch Metalldetektoren
  • Ausrüstung zur antibakteriellen/ antimykotischen Wirksamkeit

Produktformen perfluorence by Wolf

Die perfluorence GmbH vertreibt ausschließlich Compounds in Granulat-Form.

Ihren Bedarf an

  • Halbzeugen (Vollstäbe, Hohlstäbe, Tafeln)
  • Fertigteilen nach Kundenzeichnungen
    (aus Halbzeugen gespant oder im Spritzgußverfahren hergestellt)

kann über die Wolf Kunststoff-Gleitlager GmbH direkt gedeckt werden.
Senden Sie uns Ihre Anfrage.

Hier finden Sie weitere Informationen zu unseren Hochleistungspolymeren.